Hybrid sonic landscapes
Zwei Konzert- und Gesprächsabende in Errant Sound, Berlin
1.-2. Juli 2026
Wir leben in einer Zeit, die die Natur nicht nur optisch stark prägt und zum Teil zerstört, sondern die auch akustisch stark in die Geräusche der Natur und des Planeten eingreift, sie zum Teil für immer verändert und neue Geräusche und Klanglandschaften schafft. Das Erforschen dieser Situation und die gegenseitige Durchdringung dieser zum Teil neuen Geräuschwelten mit musikalischen Visionen, Inspirationen und künstlerischen Präsentationen sind Thema dieses Projekts:
Fieldrecordings, gespielte Geräusche und Klänge werden in Verbindung mit Computern und DIY-Elektronik zu elektroakustischen Collagen verwoben. Dabei können Verbindungen von Fieldrecordings und elektroakustischen Klängen entstehen, die zum Teil hybride, surreal oder dystopisch wirkende Klanglandschaften kreieren, die nicht immer von den realen Fieldrecordings, die zum Teil unter extremen oder besonderen Bedingungen entstanden sind, zu unterscheiden sind.
An verschiedenen Stellen der Erde, zum Beispiel in der Antarktis, stehen gerade Aufnahme- und Streamingstationen für die dortigen Geräuschsituationen. Auch diese Geräusche und ihre Quellen werden vorgestellt und in einer Soundperformance zu teils realen, teils fiktiven Klanglandschaften transformiert.
Beide Abende beginnen mit zwei musikalischen Präsentationen/Konzerten.
Danach werden die Performer/innen ihre Projekte, Stups und Fragestellungen vorstellen und mit dem Publikum ins Gespräch, die Diskussion und den Austausch kommen.
Programmdetails folgen
Konzept: Annette Krebs
Mit freundlicher Unterstützung der INM, Berlin





